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"Leiser
ist weiser!"

Ramp-Agent (Flughafen) trägt Gehörschutz mit integriertem Funkgerät

in Beruf...

"Lärm überall": Fotocollage - Strassen und Fluglärm mit Person, die sich die Ohren zuhält Quellen: siehe unten

Lärm - (K)ein Problem!

Bereits mit dem Beginn des Industriezeitalters wurde Lärm zur lästigen Begleiterscheinung  der steigenden Produktivität. Die Symbole dafür sind die Dampfmaschine und die Eisenbahn. Schon die preußische Gewerbeordnung von 1869 enthielt Vorschriften zur Bekämpfung des Lärms in Industrie und Gewerbe.

 

Durch die ständigen Bemühungen von Industrie, Wirtschaft und Staat nimmt die Lärmbelastung durch Gewerbebetriebe ab. Dennoch ist innerhalb der EU noch jeder vierte Arbeitnehmer am Arbeitsplatz einer hohen Lärmbelastung ausgesetzt.

 

Die Belastungen durch Verkehrslärm, Fluglärm und Freizeitlärm steigen dagegen sogar deutlich an. Entsprechend ist Lärm für den Großteil der Menschen das wichtigste Umweltproblem: 70 Prozent der Deutschen fühlen sich durch Straßenverkehrslärm und etwa 50 Prozent durch Luftverkehrslärm massiv gestört.

 

Alarmierend ist die Tatsache, dass mehr als 15 % aller Jugendlichen in Deutschland bereits heute so schlecht wie um Jahrzehnte ältere Menschen hören. Trotz aller Bemühungen im beruflichen Umfeld kann von einer Verbesserung der Situation also keine Rede sein.

 

Lärm macht krank! Dauerlärm spätestens über 85 dB(A) und kurzfristige Knallgeräusche schaden dem Gehör. Hierdurch verursachte Schädigungen an den Sinneshärchen sind nicht mehr heilbar!

Bei Schallpegeln unterhalb von 85 dB(A) ist zwar keine Gehörschädigung zu erwarten, auch geringe Lärmbelastung kann jedoch beeinträchtigende und schädigende Wirkung in Form von Stress und psychosomatischen Erkrankungen nach sich ziehen.

 

 

Quellenangabe Collage: links oben & unten: Stadt Stuttgart; rechts: LFU Baden-Württemberg

Foto: Flughafen

ob beim Flugzeug ...

Foto: stark befahrene Straße Quelle: Landeshauptstadt Stuttgart, Amt für Umweltschutz

beim Auto ...

Foto: Zug

oder der Bahn.