

Die Haut ist das größte Organ des menschlichen Körpers. Sie schützt uns vor UV-Strahlen und dem Eindringen von Krankheitserregern; sie reguliert die Körpertemperatur und den Wasserhaushalt. Auch dafür, dass wir erröten oder erblassen, Wärme, Berührung oder Schmerzen empfinden, ist die Haut mitverantwortlich. Im Arbeitsalltag werden vor allem die Hände belastet: z. B. durch häufiges Waschen, Reinigungs- und Desinfektionsmittel, flüssigkeitsdichte Handschuhe, hautschädigende Arbeitsstoffe und -materialien, extreme Hitze oder Kälte. Damit es nicht zu Hauterkrankungen kommt, ist Hautschutz angesagt. Dazu gehört zum Beispiel: hautfreundliche Arbeitsstoffe verwenden, direkten Kontakt mit schädigenden Arbeitsstoffen vermeiden, geeignete Schutzhandschuhe tragen, wirksame Mittel zum Hautschutz, zur Hautreinigung und -pflege verwenden.
Bei der Auswahl geeigneter Hautschutzmittel hilft der Hautschutzplan. Er sollte in jedem Betrieb aushängen, wenn hautbelastende Arbeiten ausgeführt werden. Er führt z. B. genau auf, welche Produkte, wann und wie oft anzuwenden sind oder ob Schutzhandschuhe getragen werden müssen.