

...sind typische Symptome einer allergischen Reaktion. Aber auch hinter Bindehautentzündung, Schnupfen, Übelkeit, Durchfall, Magenschleimhautentzündung, Gelenkschmerzen, Fieber, Migräne oder anhaltender Müdigkeit kann eine Allergie stecken. Im Extremfall kann ein lebensbedrohlicher Schock mit Todesfolge eintreten.
Eine Allergie ist eine übersteigerte Reaktion des Immunsystems auf bestimmte Substanzen (Allergene). Was bei Bakterien und Viren als sinnvoller Schutz vor einer Infektionskrankheit wirkt, führt beim Allergiker auch bei Blütenpollen, Tierhaaren, Hausstaub, Nahrungsstoffen oder bestimmten Arbeitsstoffen zu unerwünschten, oft heftigen Reaktionen.
Frisöre sind am häufigsten von berufsbedingten Hauterkrankungen und Allergien betroffen. Es folgen Bäcker, Beschäftigte im Gesundheitswesen, Reinigungskräfte, Maurer, Estrich- und Fliesenleger, Maler und Lackierer, Metallarbeiter, Gärtner und Beschäftigte in der Textil- und Chemieindustrie.
Wer Hautveränderungen wie Rötungen oder Risse an sich entdeckt oder Asthmaanfälle bekommt, sollte sofort einen Arzt aufsuchen. Das sind ernst zu nehmende Alarmzeichen! Im Betrieb sind Betriebsarzt, Sicherheitsbeauftragter und Vorgesetzter die Ansprechpartner für arbeitsbedingte Gesundheitsprobleme. Damit es gar nicht so weit kommt, ist es wichtig alle für den Beruf notwendigen Schutzmaßnahmen einzuhalten – sei es nun Hautschutz oder das Tragen der persönlichen Schutzausrüstung.