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Oktober 2002

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"User oder Loser
- Informationen am Bildschirm richtig nutzen"
Start der Berufsschulaktion
Jugend will sich-er-leben 2002/2003

 
Landesverband Hessen-
Mittelrhein und Thüringen
der gewerblichen
Berufsgenossenschaften

Arbeitskreis
für Arbeitssicherheit

Wilhelm-Theodor-
Römheld-Str. 15

55130 Mainz

 

Kontakt:
Edith Münch
Tel: 06131/802-598
Fax: 06131/802-572
akasi@mainz.lvbg.de
 

 
Seit 30 Jahren gibt es diese Berufsschulaktion, die sich in jedem Jahr einem aktuellen Thema stellt. Mit "User oder Loser - Informationen am Bildschirm richtig nutzen" wird das Medium unserer Zeit - das Internet und der Bildschirmarbeitsplatz - aufgegriffen. "Souveränität statt Stress: Die Aktion "User oder Loser" bietet den Berufsschulen ein ideales Forum, um junge Erwachsene fit für den Umgang mit den digitalen Medien zu machen", so Markus Schächter, Intendant des ZDF, der die Schirmherrschaft übernommen hat.

Gewinner oder Verlierer?

Während 18 Prozent der Deutschen am Arbeitsplatz über einen Internetzugang verfügen, sieht es in Haushalten mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen anders aus: 91 Prozent dieser Haushalte sind mit einem Computer ausgestattet, 65 Prozent haben einen Internet-Zugang.

Wer beruflich und privat weiterkommen will, muss informiert sein. Schlüsselinstrument hierzu ist der Computer, der sich im Handwerk wie im Großbetrieb zu einer der wichtigsten Informations- und Kommunikationsplattformen entwickelt hat. Nur wer mit diesem Instrument souverän umzugehen versteht, zieht einen Nutzen daraus. Wer eine bestimmte Entwicklung nicht mitbekommt, wichtige Kompetenzen nicht beherrscht, wird zum Loser.

Hier setzen die Aktionsunterlagen mit fünf Unterrichtsvorschlägen an, in denen es darum geht, dass Jugendliche und Lehrer kompetenter im Umgang mit Infor-mationen werden. Beanspruchungen, seien sie körperlicher oder psychischer Art durch Stress oder auch durch einen falsch gestalteten Bildschirmarbeitsplatz, sollen vermieden werden.

Aktionsunterlagen für Berufsschulen und Ausbildungsabteilungen

Die Aktionsunterlagen "Jugend will sich-er-leben" werden nach den Herbstferien 2002 den berufsbildenden Schulen in Deutschland zugestellt. Sie enthalten Medien für die Lehrer: Ein Unterrichtskonzept mit Arbeitsblättern, Folien und einer CD-ROM. Ein besonderer Anreiz bietet die CD-ROM mit dem Einstiegsfilm und dem interaktiven Storyboard, ein "Zeichenprogramm" zur Fortführung des Filmes. Für die Schülerinnen und Schüler gibt es ein Infoblatt mit den relevanten Themen, auf dem die Wettbewerbsfragen sowie die Teilnehmerkarte abgedruckt sind.

Der Einsendeschluss ist der 31. Januar 2003. Ausgezeichnet werden Schülerinnen und Schüler sowie Schulen für die richtigen Lösungen, für eine besonders hohe Beteiligung und für kreative Umsetzungen sowie Drehbücher. Die Preise werden in regionalen Abschlussveranstaltungen in Thüringen, Rheinland-Pfalz und Hessen überreicht.

Weitere Infos zur Aktion, die auch in anderen Bundesländern durchgeführt wird, gibt es bei den jeweiligen Landesverbänden der Berufsgenossenschaften und im Internet unter www.jugend-will-sich-er-leben.de.