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Mainz im April 2005 Hier klicken zum download einer gepackten RTF-Version (6 kB) |
Thüringer Berufsschulen wurden in Hermsdorf ausgezeichnet Abschlussveranstaltung des Arbeitssicherheitswettbewerbes „Jugend will sich-er-leben“ zum Thema „gut zu hören!“ „Lärmschwerhörigkeit ist die häufigste Berufskrankheit in Deutschland. Besonders alarmierend ist aber auch die Tatsache, dass bis zu einem Drittel aller Jugendlichen bereits heute schon dauerhaft hörgeschädigt sind.“, so Johann Treubert, Vorstandsvorsitzender des Landesverbandes Hessen-Mittelrhein und Thüringen der gewerblichen Berufsgenossenschaften anlässlich der Abschlussveranstaltung der Berufsschulaktion „Jugend will sich-er-leben“ am 27.April 2006 in Hermsdorf. Aus allen richtigen Einsendungen wurden 10 junge Preisträger gezogen, die im Rahmen der Abschlussveranstaltung Geldpreise in Höhe von insgesamt 2.800 Euro erhielten. Des Weiteren wurden 15 Schulen ausgezeichnet, die eine besonders hohe Beteiligung beim Wettbewerb erreichen konnten, und 3 Schulen erhielten Sonderpreise für kreative Fotos und Arbeiten zum Aktionsthema. Lärm macht krank. Nicht nur Gehörschäden können eine Folgeerscheinung sein. Lärm beeinträchtigt Wohlbefinden, Konzentration sowie Leistungsfähigkeit und lässt das Risiko von Herz-Kreislauferkrankungen ansteigen. Heimtückisch an Lärm ist besonders auch der jahrelange schleichende Prozess bis es zu der irreversiblen lärmbedingten Schwerhörigkeit kommt. Treubert erklärte: „Kein anderes Sinnesorgan ist im Arbeitsleben so gefährdet wie unser Gehör.“ Deshalb sei es unbedingt notwendig, Aufklärungs- und Präventionsarbeit zu leisten und vor allem junge Menschen für die Lärmproblematik bei der Arbeit und in der Freizeit zu sensibilisieren. Die Veranstaltung war vom jugendlichen Charakter der Berufsschülerinnen und –schüler geprägt. Die Podiumsdiskussion beleuchtete die Frage: „Wie kann die Arbeitssicherheit von jungen Berufseinsteigern verbessert werden?“. In einer Szenenfolge zeigen die Schülerinnen und Schüler ihr musikalisches und spielerisches Können. Begleitend zur Veranstaltung wurden Gehörtests und Sehtests angeboten. „Jugend will sich-er-leben“ wird von der gesetzlichen Unfallversicherung getragen. In dem zuständigen Arbeitskreis beim Landesverband der gewerblichen Berufsgenossenschaften wirken mit: Berufsgenossenschaften, Unfallversicherungsträger der öffentlichen Hand, staatliche Aufsichtbehörden und Ministerien, Arbeitgeberverbände, Gewerkschaften, Betriebsärzte und Sicherheitsingenieure. Pressefoto auf Anfrage. Weitere Informationen: www.jwsl.de, www.schluss-mit-laerm.de und www.hvbg.de
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