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Mainz im Mai 2005 Hier klicken zum download einer gepackten RTF-Version (5 kB) |
Hessische Berufsschulen wurden in Butzbach ausgezeichnet Abschlussveranstaltung des Arbeitssicherheitswettbewerbes „Jugend will sich-er-leben“ zum Thema „gut zu hören!“ „Lärmschwerhörigkeit ist die häufigste Berufskrankheit in Deutschland. Besonders alarmierend ist aber auch die Tatsache, dass bis zu einem Drittel aller Jugendlichen bereits heute schon dauerhaft hörgeschädigt sind.“, so Johann Treubert, Vorstandsvorsitzender des Landesverbandes Hessen-Mittelrhein und Thüringen der gewerblichen Berufsgenossenschaften anlässlich der Abschluss-veranstaltung der Berufsschulaktion „Jugend will sich-er-leben“ am 10. Mai 2007 in Butzbach. 3 Schulen erhielten Sonderpreise, weil ihre Schüler und Lehrer besonders kreative Fotos und Arbeiten zum Aktionsthema eingereicht haben. 15 Schulen wurden ausgezeichnet, weil sie eine besonders hohe Beteiligung beim Wettbewerb erreichen konnten, und aus allen richtigen Einsendungen wurden 10 junge Preisträger gezogen, die im Rahmen der Abschlussveranstaltung Geldpreise in Höhe von insgesamt 2.800 Euro erhielten (Anlage). Insgesamt schüttet der Wettbewerb in Hessen 16.000 Euro Preisgeld aus. An 97 Schulen haben sich 47.000 Schüler/innen beteiligt (41 Prozent Beteiligung). Lärm macht krank. Nicht nur Gehörschäden können eine Folgeerscheinung sein. Lärm beeinträchtigt Wohlbefinden, Konzentration sowie Leistungsfähigkeit und lässt das Risiko von Herz-Kreislauf-erkrankungen ansteigen. Heimtückisch an Lärm ist besonders auch der jahrelange schleichende Prozess bis es zu der irreversiblen lärmbedingten Schwerhörigkeit kommt. Treubert: „Kein anderes Sinnesorgan ist im Arbeitsleben so gefährdet wie unser Gehör.“ Deshalb sei es unbedingt notwendig, Aufklärungs- und Präventionsarbeit zu leisten und vor allem junge Menschen für die Lärmproblematik bei der Arbeit und in der Freizeit zu sensibilisieren. Die Veranstaltung war vom jugendlichen Charakter der Berufsschülerinnen und –schüler geprägt. Die Podiumsdiskussion beleuchtete die Frage: „Wie kann die Arbeitssicherheit von jungen Berufseinsteigern verbessert werden?“. In einer Szenenfolge zeigten die Schülerinnen und Schüler ihr musikalisches und spielerisches Können. Begleitend zur Veranstaltung wurden Gehörtests und Sehtests angeboten. „Jugend will sich-er-leben“ wird von der gesetzlichen Unfallversicherung getragen. In dem zuständigen Arbeitskreis beim Landesverband der gewerblichen Berufsgenossenschaften wirken mit: Berufsgenossenschaften, Unfallversicherungsträger der öffentlichen Hand, staatliche Aufsichtsbehörden und Ministerien, Arbeitgeberverbände, Gewerkschaften, Betriebsärzte und Sicherheitsingenieure. Pressefoto auf Anfrage. Weitere Informationen: www.jwsl.de, www.schluss-mit-laerm.de und www.hvbg.de |