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22.08.2006 Hier klicken zum download einer gepackten RTF-Version (6 kB) |
gemeinsame Pressemitteilung des Bundesverbandes der Unfallkassen (BUK) und des Hauptverbandes der gewerblichen Berufsgenossenschaften (HVBG) Gesetzliche Unfallversicherung: Berufsschüler und Auszubildende früh auf Gefahren am Arbeitsplatz hinweisen Junge Beschäftigte sind am Arbeitsplatz besonders gefährdet: Europäischen Statistiken zufolge liegt die Quote der Arbeitsunfälle bei Arbeitnehmern zwischen 18 und 24 Jahren um 50 Prozent höher als in allen anderen Altersgruppen. Darauf weisen die Spitzenverbände der gesetzlichen Unfallversicherung zu Beginn des neuen Ausbildungsjahres hin. 2004 verzeichneten die gewerblichen Berufsgenossenschaften und die Unfallkassen 197.492 Arbeitsunfälle in der Altersgruppe unter 25 Jahre – zu ihr gehören vorrangig Auszubildende und Berufsanfänger. Das entspricht einem Fünftel aller in Deutschland gemeldeten Unfälle bei der Arbeit. Ein Grund für das höhere Unfallaufkommen bei Berufseinsteigern ist die mangelnde Erfahrung. Zwar haben junge Menschen nach einem Arbeitsunfall günstigere Heilungschancen. Dies sollte jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass ein schwerer Arbeitsunfall in jungen Jahren ein ganzes Leben zerstören kann. Präventionsexperten empfehlen daher, Auszubildende von Anfang an über Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz aufzuklären, damit sie sich im Arbeitsleben und in der Freizeit sicher und gesund verhalten. Gesetzlich ist der Arbeitgeber verpflichtet, neue Mitarbeiter über Gefahren am Arbeitsplatz zu unterrichten. Erforderliche Schutzausrüstungen, zum Beispiel Schutzhandschuhe, muss er kostenlos bereitstellen. Bei Auszubildenden unter 18 Jahren sind zudem die besonderen Bestimmungen des Jugendarbeitsschutzgesetzes zu beachten. Über mögliche Gefährdungen klären auch der Ausbilder, der Sicherheitsbeauftragte oder die Sicherheitsfachkraft auf. Als Unterstützung bieten die Berufsgenossenschaften umfangreiches Informationsmaterial für junge Berufstätige an, beispielsweise das Internetportal www.next-line.de und das Internetforum www.neu-im-job.de. Hintergrund Pressekontakt Ansprechpartner für die Beschäftigten in der gewerblichen Wirtschaft: |